Dranbleiben, Durchhalten, Selbstmotivation
von Sebastian

Dranbleiben, durchhalten, das Ziel erreichen trotz Durststrecken? Motivation und Durchhaltevermögen sind wichtige Eigenschaften, wenn es darum geht Deine Ziele zu erreichen und verwirklichen.

Diesen Artikel möchte ich dem Thema Motivation und Durchhaltevermögen widmen. Ich will Dir helfen Deine Selbstmotivation zu steigern. Dadurch lernst Du, wie wichtig dranbleiben und durchhalten, auch für unangenehme und langweilige Aufgaben, ist.

Extra: Diese Tipps erhöhen auch Deine Produktivität, da Du motivierter und effektiver an Deine Aufgaben gehen wirst.

Wie das geht?

Ganz einfach.

Mit diesen 8 Tipps kannst Du ohne großartigen Aufwand oder Kosten ganz schnell Erfolge erzielen und länger an Deinen Projekten dranbleiben und auch unangenehme Dinge durchhalten. Lerne Deine Durststrecken zu überwinden oder zu minimieren.

Dranbleiben, durchhalten, Selbstmotivation

Die folgenden 8 Tipps, die ich Dir zum Steigern Deiner Produktivität und Selbstmotivation zeige, unterscheiden sich in passive Möglichkeiten, die Du dauerhaft und irgendwann unbewusst wahrnimmst und aktive Möglichkeiten, die Deine Motivation gezielt den Tag, die Woche oder den Monat über steuern beziehungsweise pushen können.

Fangen wir an mit dem aktiven Möglichkeiten:

1. Bewusst Pausen einlegen

Hört sich erst einmal unlogisch an. Trotzdem eine super Möglichkeit, um Deine Motivation den Tag über enorm zu steigern. Wenn Du bewusst Pausen einlegst, hilft Dir das kurz abzuschalten, um dann erneut mit voller Motivation und Energie an die Aufgabe zu gehen.

Was machst Du in den Pausen?

Geh an die frische Luft, hole Dir einen neuen Kaffee oder lese den Beitrag, den Du schon seit Stunden im Hintergrund offen hast. Dir wird sicherlich was einfallen. Wichtig ist nur, dass Du Deine Pause ebenso wie Deine Arbeitszeit zeitlich begrenzt. Sonst fängst Du gar nicht mehr an zu arbeiten.

Eine gute und bewährte Methode dafür ist die Pomodoro Technik. Diese setzt genau an dem Punkt an, dass Du bewusst Pausen machen sollst. Bei der Technik wird die Arbeit möglichst in 25 Minutenblöcke herunter gebrochen. Alle 25 Minuten gibt es eine 5 Minütige Pause und alle 4 Blöcke eine 15 Minütige Pause. Ob die Zeiten für Dich optimal sind oder Du diese etwas veränderst, musst Du selbst herausfinden. Das kannst Du halten wie Du möchtest. Ich mache oft nach 4 Blöcken auch eine 30-60 Minütige Pause und gehe gemütlich einen Kaffee trinken.

Der Vorteil der Methode ist, dass Du unbewusst, durch die laufende Zeit, enorm viel produktiver arbeitest. Also bei mir funktioniert das auf jeden Fall.

Weitere Informationen dazu findest Du in diesem Buch oder auf der Homepage.

2. Auszeiten gönnen

Wie die von mir oben erwähnte 30-60 Minütige Pause, um gemütlich einen Kaffee trinken zu gehen, solltest Du Dir auch bewusst Auszeiten gönnen zur Entspannung und Erholung, damit Du wieder mit voller Energie an Deinen Projekten dranbleiben kannst.

Versuche Dir täglich mehr oder weniger feste Arbeitszeiten zu setzen, die Du produktiv mit der Pomodoro Technik einteilst. Auszeiten davor, danach oder dazwischen solltest Du gezielt mit einplanen. Der Spaß sollte ja nicht zu kurz kommen.

Nutze Deine Auszeiten, um Dich zum Beispiel mit Freunden zu treffen, Sport zu treiben, die Natur zu erkunden, Motorrad zu fahren oder einfach das wonach Dir ist.

3. Feier Deine Erfolge

Sicher hast Du einen Plan, wie Du Deine Ziele oder Träume erreichen willst. Feier jeden Deiner Erfolge oder auch Zwischenerfolge. Das gibt Dir jedes Mal wieder einen Motivationsschub. Es gibt ja auch etwas zu feiern! Du hast einen wichtigen Schritt in Richtung Ziele und/oder Träume getan und da lohnt es sich definitiv das zu feiern. Gönne Dir etwas oder belohne Dich mit einem Erlebnis, was Du schon lange machen wolltest.

Du wirst sicherlich genügend Ideen haben, mit was Du Dich beim Erreichen eines Ziels belohnen kannst.

Feier Deine Erfolge und teile diese auch mit anderen. Das motiviert Dich ungemein und hilft Dir dabei die Motivation aufzubringen, um den nächsten Schritt auf Deinem Weg zum Ziel anzugehen.

Tipp: Setze kleine Etappen mit dem großen und ganzen in Kontext, um den Sinn dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Je nachdem wie klein Du Deine Arbeitspakete, um das große Ziel zu erreichen, schnürst verlieren sich schnell der Sinn und die Motivation des einzelnen Pakets. Da solltest Du bewusst gegensteuern.

4. Deadlines setzen

Setze Dir unbedingt für Ziele und Zwischenziele Deadlines. Dadurch kannst Du Dir „künstlich“ Druck erzeugen die Dinge zu erledigen. Die Deadlines kannst Du ruhig etwas sportlich setzen, damit Du Dich auch anstrengen musst Deine Ziele zu erreichen. Die Deadlines helfen Dir vor allem, wenn Deine Motivation im Keller ist und Du Dich mit den anderen Tipps nur schwer motivieren kannst. Dann musst Du etwas tun, denn sonst kannst Du die Deadline ja nicht einhalten.

Versuche unbedingt Deine eigenen gesetzten Deadlines ernst zu nehmen und einzuhalten. Wenn Du einmal ein Datum nicht einhalten konntest, dann setze Dich hin und überlege, warum Du es nicht geschafft hast. Dadurch schaffst Du es beim nächsten Mal bestimmt. Du kannst Dir natürlich auch eine „Strafe“ verhängen, wenn Du eine Deadline nicht einhältst. Am besten etwas, was Du absolut nicht gerne tust. Das würde ich Dir aber nur empfehlen, wenn Du schon eine relativ gute Grundmotivation an den Tag legst, weil eine Strafe auch demotivieren kann.

 

Weiter geht’s mit den passiven Möglichkeiten:

5. Motivationswand

Schaffe Dir eine Motivationswand an, beziehungsweise kreiere Dir eine. Suche Sprüche, Zitate, Bilder, Gegenstände, und so weiter, mit denen Du tolle Erinnerungen oder Deine Ziele/Träume verbindest. Häng sie auf. Am besten, dass sie sich immer direkt in Deinem Blickfeld befinden. Meine eigene Motivationswand befindet sich direkt an der Wand mir gegenüber, auf Blickhöhe über dem Bildschirm. Dadurch kann ich diese immer sehen.

Die Motivationswand hat zwei Funktionen. Die erste ist, dass Du andauernd Deine Ziele vor Augen hast. Je öfter Du etwas siehst, desto mehr wird es zu Deiner Überzeugung. Du nimmst also unterbewusst die ganze Zeit Deine Ziele und Träume wahr und wirst dauernd daran erinnert, warum sich das dranbleiben lohnt.

Die zweite Funktion ist, wenn Du einmal ein Motivationsloch hast oder Dich fragst, warum Du das alles tust, kannst Du einfach auf die Wand schauen und Dich bewusst daran erinnern. Die Wand ist ein super Hilfsmittel, um die oben genannte Verknüpfung Deiner Ziele zu den einzelnen Arbeitspaketen herzustellen.

Tipp: Es muss nicht unbedingt an der Wand hängen. Du hast auch viele andere Hotspots für motivierende Gegenstände. Zum Beispiel Deinen Schreibtisch (hier nur sehr wenig! Warum? Lies diesen Beitrag dazu), Deinen Desktophintergrund, Dein Notizbuch, und so weiter. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Jede Fläche, die Du mehrmals am Tag siehst, ist dafür geeignet.

6. Nutze motivierende Dinge die Dir Spaß bereiten

Motivierende Gegenstände, Funktionen und Tools helfen Dir beim dranbleiben am Projekt. Versuche möglichst viele Sachen in Deinen Alltag einzubauen, welche Dir Spaß machen und Dich motivieren. Für mich sind zum Beispiel moderne interaktive Oberflächen in Programmen ein Motivator. Mir macht es Spaß diese zu bedienen und ich versuche möglichst viel davon in meinem Alltag zu verwenden. Das mag vielleicht banal klingen auf die visuelle Aufbereitung der Programme zu schauen aber mir ist es lieber vielleicht ein paar Funktionen nicht zu haben oder ein paar Euros mehr auszugeben und dafür ein schön gestaltetes (natürlich auch funktionierendes) Programm zu haben und verwenden zu können.

Wenn Dir allein das Verwenden Deines Programms zum Arbeiten schon Spaß bereitet, gewinnst Du dadurch schon eine Grundmotivation und willst dieses auch benutzen.

Versuche also Dinge in Deinen Alltag zu integrieren, die Dir Spaß bereiten.

7. Düfte und Gerüche zur Motivationssteigerung

Düfte können eine Auswirkung auf Deine Stimmung haben. Ich habe diese Möglichkeit selbst noch nicht ausprobiert allerdings bin ich mir über dessen Wirkung wohl bewusst. Geschäfte im Einzelhandel setzen dies auch immer mehr ein, um Dein Wohlbefinden und Deine Kauflust zu fördern.

Du kannst dezent Düfte in Deiner Arbeitsumgebung verwenden, um Deine Stimmung zu unterstützen positiv und motiviert zu werden. Ich habe das Einsetzen von Düften schon in Motivations- oder Entspannungsräumen gesehen und hatte bisher nur positive Erfahrungen damit. Die Auswirkung des Dufts im Einzelnen ist dort allerdings schwer zu erfassen. Einen Versuch ist es allerdings wert. Davon dass Düfte und Gerüche eine Stimmung fördern können bin ich jedoch überzeugt.

Zwei Duftideen zur Steigerung von Motivation, Kreativität und Produktivität:
– Eisenkraut Duftöl und neutraler Duftstein
– Limette Duftöl und neutraler Duftstein oder Duftholz

Wenn Du mehr Düfte und ihre Wirkung wissen willst, dann schau hier vorbei.

Achtung: Übertreibe es mit den Düften nicht! Sie dienen nur zur Unterstützung und sollten unbedingt nur in Kombination mit anderen Motivationsmöglichkeiten eingesetzt werden.

8. Innere Einstellung auf positiv stellen

Ändere Deine innere Einstellung bewusst auf eine positive Einstellung. Dadurch gehst Du schon von einem ganz anderen Standpunkt aus an Deine Ziele. Versuche dabei negative Formulierungen sofort zu unterbinden und ersetze diese durch neutrale oder positive Formulierungen. Ein Beispiel wäre: nicht „Ich habe die Deadline nicht geschafft“ sondern „Aus welchem Grund konnte ich das Ziel zur gesetzten Deadline hin nicht erreichen?“

Demotiviere Dich nicht noch selbst durch Deine eigenen Gedanken!

Die Umstellung dauert eine Weile aber dann wirst Du merken, dass die Probleme und Hürden meist nicht so groß erscheinen oder werden, wenn man von vorne herein zum einen eine Lösung sucht und zum anderen nicht sofort total negativ denkt. Dein Blickwinkel verändert sich und Deine Motivation steigt, weil Du weniger Demotiviert bist.

 

Leg los und setze einige von den 8 Tipps um! Du wirst merken, wie sich Deine Motivation und Produktivität positiv verändert. Ich hoffe ich konnte Dir dabei helfen, ab sofort an Deinen Projekten mit einer hohen Motivation dranbleiben zu können und ebenfalls Deine Produktivität zu steigern.

 

 

Wie steigerst Du Deine Motivation? Ist Dranbleiben und Durchhalten bei Projekten ein Problem für Dich? Hast Du einige der Tipps schon vorher umgesetzt oder hast Du weitere Tipps? Hinterlasse einen Kommentar und teile Deine Gedanken mit uns. Ich freue mich auf Deine Ideen.

 

Cheerio, Sebastian

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